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QR-Code für Visitenkarte, WLAN & Plakat erstellen

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QR-Codes verbinden die gedruckte Welt mit dem Web: Kamera drauf, und das Smartphone öffnet direkt die hinterlegte Adresse. Damit das zuverlässig klappt, kommt es auf ein paar Einstellungen an. Hier die drei häufigsten Einsätze — Visitenkarte, WLAN und Plakat — mit den passenden Tipps.

QR-Code für die Visitenkarte

Auf eine Visitenkarte passt wenig Text — ein QR-Code schafft Platz und führt direkt zu deiner Linkseite, deinem Portfolio oder deinen Kontaktdaten. Empfehlenswert:

  • Verlinke eine dauerhafte Adresse (Permalink), die sich nicht mehr ändert — sonst zeigt die gedruckte Karte irgendwann ins Leere.
  • Halte genug Rand um den Code frei, damit Kameras ihn sauber erkennen.
  • Ein kleines Logo in der Mitte macht den Code wiedererkennbar — dann aber die Fehlerkorrektur hochsetzen (siehe unten).

QR-Code für WLAN

Gäste-WLAN ohne Passwort-Diktat: Ein WLAN-QR-Code enthält Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselung. Wer ihn scannt, verbindet sich mit einem Tippen. Zwei Hinweise:

  • Das Passwort steht im Klartext im Code. Häng ihn nur dort aus, wo ohnehin nur Berechtigte hinsollen.
  • Für Cafés, Ferienwohnungen oder Meetingräume ideal — für sensible Netze nicht.

QR-Code fürs Plakat

Auf einem Plakat wird der Code aus der Entfernung und schräg gescannt. Damit er trotzdem funktioniert:

  • Groß genug drucken: je weiter die Leseentfernung, desto größer der Code. Als grobe Regel gilt etwa ein Zehntel der Leseentfernung als Kantenlänge.
  • Als SVG exportieren: Vektorgrafiken bleiben bei jeder Größe gestochen scharf — perfekt für den Druck. PNG reicht nur für kleine, feste Größen.
  • Kontrast wahren: dunkler Code auf hellem Grund liest sich am besten. Sehr bunte Verläufe sehen schick aus, können aber die Erkennung erschweren.

Was bedeutet die Fehlerkorrektur?

QR-Codes speichern Daten mehrfach. Die Fehlerkorrektur-Stufe (L, M, Q, H) bestimmt, wie viel des Codes verdeckt oder beschädigt sein darf, ohne dass er unlesbar wird. Höhere Stufen sind robuster — wichtig, sobald ein Logo einen Teil überdeckt — machen das Muster aber dichter. Für Codes mit Logo ist Stufe Q oder H eine gute Wahl.

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